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Weihnachten in Nepal

14 Tage: 21.12.2019 – 04.01.2020

Spezielles Reise-Highlight in die Natur und Kulturwelt Nepals

Allgemeine Geschäfts- und Reisebedingungen

Fa. Susanne Sherpa,  Nepal Plus

An dieser Stelle möchten wir Sie, verehrter Reisekunde, über unsere Geschäfts- und Reisebedingungen informieren, die die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 651a ff. BGB ergänzen und Bestandteil des zwischen Ihnen und uns geschlossenen Vertrages zur Vermittlung verbundener Reiseleistungen (nachfolgend: Reisevertrag) sind.

 

1. Abschluss des Reisevertrages

Nepal Plus vermittelt ausdrücklich in fremdem Namen Reiseprogramme fremder Veranstalter oder einzelne Fremdleistungen wie Flüge, Beherbergung, Versicherungen etc.  Daher richtet sich das Zustandekommen und die Inhalte solcher Verträge nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und etwaigen Bedingungen des fremden Vertragspartners, soweit diese einbezogen wurden.

Nepal Plus haftet nur für die ordnungsgemäße Vermittlung, nicht für die vertragsgemäße Leistungserbringung im vermittelten Vertrag selbst.

Die Anmeldung des Kunden stellt rechtlich das Angebot auf Abschluss eines Reisevertrages dar. An sein Angebot ist der Kunde bis zur Annahme in Form des nachfolgenden Absatzes durch Nepal Plus, jedoch maximal 10 Tage ab Anmeldung gebunden.

Der Reisevertrag kommt erst mit Zugang einer inhaltlich deckungsgleichen Reisebestätigung in Textform durch Nepal Plus zustande.

Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder per Email vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

 

2. Vertragliche Leistungen

Die von Nepal Plus geschuldeten einzelnen vertraglichen Leistungen ergeben sich aus der Reisebestätigung (s. Ziffer 1), ergänzt (im Rahmen der Vertragserklärung des Kunden) durch die zugrunde liegende Ausschreibung. Eventuelle besondere Vereinbarungen mit Nepal Plus, die aus Beweisgründen in Textform getroffen werden sollten, gelten vorrangig.

Unternehmungen, die in den maßgeblichen Vertragsdokumenten als „wählbare Zusatzleistungen“, „Gelegenheit“, „Möglichkeit“ oder „Extratour“ bezeichnet werden, sind selbst nicht Bestandteil der geplanten vertraglichen Leistungen, evtl. mit ihnen verbundene Kosten sind nicht im Reisepreis enthalten.

Soweit Nepal Plus gemäß den maßgeblichen Vertragsdokumenten die Beantragung von Permits oder ähnlichen Dokumenten übernimmt, erfolgt dies im Auftrag des Kunden (Geschäftsbesorgung). Die Erteilung von Visa selbst durch die zuständigen nationalen oder ausländischen Behörden ist nicht Bestandteil der Leistungsverpflichtung von Nepal Plus.

 

3. Sicherungsschein/ Anzahlung/ Zahlung

Wenn Reiseleistungen infolge von Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz des Reisevermittlers ausfallen, ist über den Sicherungsschein die Rückzahlung des gezahlten Reisepreises und (nach Reiseantritt) zusätzlich notwendiger Aufwendungen für die Rückreise abgesichert. Alle Zahlungen auf den Reisepreis sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines zu leisten.

Mit Zugang von Reisebestätigung und Sicherungsschein ist eine Anzahlung von 15 % fällig. Die Restzahlung des Reisepreises ist spätestens 14 Tage vor Reiseantritt fällig. Der Eingang auf unserem Konto gilt als Stichtag.

Liegen zwischen Vertragsabschluss und Reisebeginn weniger als vier Wochen (Kurzfristbuchungen), so ist der gesamte Reisepreis gegen Aushändigung der Reiseunterlagen und des Sicherungsscheines sofort zu zahlen.

Zeitgleich mit der Anzahlung sind die fälligen Prämien für vermittelte Versicherungen in voller Höhe auszugleichen.

Ohne vollständige Zahlung des fälligen Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung der Reiseleistung durch Nepal Plus.

Evtl. anfallende Rücktrittsentschädigungen, Bearbeitungs- und Umbuchungsentgelte, die zusätzlich nach der Rechnung anfallen,  sind sofort fällig.

 

4. Preisänderungen nach Vertragsschluss 

A Nepal Plus ist berechtigt, den bestätigten Reisepreis zu erhöhen (max. 8%), soweit die begehrte Erhöhung sich unmittelbar aus einer nach Vertragsschluss erfolgten

  •  Änderung des Preises für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten für Treibstoff oder andere Energieträger,
  • einer Änderung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen (Touristenabgaben;  Hafen- oder Flughafengebühren sowie Sicherheitsgebühren im Zusammenhang mit der Beförderung; Einreise-, Aufenthalts- und öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren)
  •  oder der Änderung der für die betreffende Pauschalreise geltenden Wechselkurse ergibt.

Der Kunde kann eine Senkung des Reisepreises und Berechnung des neuen Reisepreises nach dem folgenden Absatz B verlangen, soweit eine begehrte Senkung sich unmittelbar aus einer nach Vertrags-schluss erfolgten Änderung der in Absatz a aufgeführten Positionen ergibt und dies zu niedrigeren Kosten für Nepal Plus führt. Soweit für Nepal Plus dadurch Verwaltungskosten entstehen, können diese in tatsächlich entstandener Höhe vom errechneten Ermäßigungs- bzw. Erstattungsbetrag abgezogen werden, sie sind auf Verlangen des Kunden nachzuweisen.

B Der Reisepreis wird maximal um den Betrag verändert, der sich bei Addition der Änderungsbeträge der in Abs. A genannten Kostenbestandteile ergibt. Soweit einschlägige Änderungen die Reisegruppe als Gesamtheit betreffen, werden sie zunächst pro Kopf umgelegt. Zur Ermittlung des Umlagebetrages wird – je nachdem, was für die Kunden günstiger ist- entweder die konkret erwartete oder die ursprünglich kalkulierte durchschnittliche Teilnehmerzahl zugrunde gelegt.

C Nepal Plus muss dem Kunden eine begehrte Preiserhöhung unverzüglich nach Kenntnis des Erhöhungsgrundes, spätestens jedoch am 21. Tag vor Reisebeginn klar und verständlich unter Mitteilung der Berechnung mitteilen.

D Der Kunde kann sein Recht gemäß § 651 a Abs. 4 Satz 3 BGB (Ersatzreise) geltend machen. Der Rücktritt oder das Verlangen einer Ersatzreise müssen unverzüglich gegenüber Nepal Plus erklärt werde

 

5. Rücktritt des Kunden/ Umbuchung/ Zusatzkosten

Bei Rücktritt des Kunden vor Reisebeginn (Storno) hat Nepal Plus bis zum Versand der Stornorechnung ein Wahlrecht zwischen der konkret ermittelten angemessenen Entschädigung (§ 651 h Abs. 2 BGB) und der nachstehenden pauschalierten Entschädigung. Die einmal getroffene Wahl kann Nepal Plus nur mit Einverständnis des Kunden ändern. Wählt Nepal Plus die pauschalierte Entschädigung, so gilt für die Abrechnung folgendes:

Flug- und Bahnreisen: Es gelten für Nepal  Plus die Bedingungen des Kooperationspartners,  Fa. Aeroplan .

Reisen ohne Anreise bzw. mit Eigenanreise:

  • bis inkl. 46. Tag vor Reiseantritt 25 % des Gesamtpreises
  • ab dem 45. Tag bis inkl. 31. Tag vor Reiseantritt 30 % des Gesamtpreises
  • ab dem 30. Tag bis inkl. 15. Tag vor Reiseantritt 40 % des Gesamtpreises
  • ab dem 14. Tag bis inkl.  8. Tag vor Reiseantritt 50 % des Gesamtpreises
  • ab dem 7. Tag vor Reiseantritt 80 % des Gesamtpreises.

Die Berechnung des Entschädigungsbetrags erfolgt dabei entsprechend dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung und prozentual aus dem Gesamtreisepreis des betroffenen Kunden. Nepal Plus begründet auf Verlangen des Reisenden unabhängig von der gewählten Abrechnungsart die Höhe der Entschädigung.

Nepal Plus kann keine Entschädigung verlangen, wenn der Rücktritt erfolgt, weil am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.

Umbuchungen (z.B. von Reisetermin, Reiseziel, Unterkunft, Beförderungs- oder Tarif Art, bei Flugreisen auch der Buchungsklasse und der Flugverbindungen) werden von Nepal Plus mit dem zuständigen Kooperationspartner für die Reiseleistung geklärt und bei Verfügbarkeit wird der ggf. anstehende Mehraufwand dem Kunden in Rechnung gestellt.

Fallen durch vom Kunden zu vertretende Umstände ohne mitwirkendes Verschulden durch Nepal Plus bei der Vorbereitung oder Durchführung der Reise zusätzliche Kosten für Vertragsleistungen an (z.B. wegen einer erforderlichen kostenpflichtigen Flugreservierungs-/Ticketänderung bei fehlerhaften Namensangaben des Kunden), kann Nepal Plus verlangen, dass der Kunde diese ersetzt.

Zahlungspflicht und Fälligkeit hinsichtlich der Rücktrittsentschädigung sind unabhängig von Erstattungspflichten durch eine Reiserücktritt-Versicherung, (vgl. 3. Sicherungsschein/ Anzahlung/ Zahlung, letzter Absatz). Die Pflicht zur Zahlung der Versicherungsprämie wird vom Rücktritt nicht berührt.

Es wird der Abschluss einer Reise-Rücktrittskostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall, Krankheit oder Tod (z.B. Reiseversicherung TAS) empfohlen. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird ebenfalls dringend empfohlen.

 

6.Absagevorbehalt bei Mindestteilnehmerzahl

Wird eine in der Ausschreibung oder im sonstigen Inhalt des Reisevertrages festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, so kann Nepal Plus bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn  vom Reisevertrag zurücktreten.

In diesem Fall kann der Kunde die Teilnahme an einer anderen von Nepalplus ausgeschriebenen Reise verlangen, sofern Nepal Plus in der Lage ist, diese ohne Mehrpreis bereitzustellen.

Die bei der Reise festgelegte Mindestteilnehmerzahl gilt auch für zusätzlich buchbare Ausflüge.

 

7. Kündigung wegen besonderer Umstände

Nepal Plus kann keine Entschädigung verlangen, wenn der Rücktritt erfolgt, weil am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Auf § 651h III BGB (Fassung ab 1. Juli 2018) wird verwiesen.

Nepal Plus kann aus ansonsten gegebenem wichtigem Grund vor Reiseantritt und während der Reise jederzeit den Reisevertrag unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen (nach deutschem Recht § 314 BGB) kündigen. Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen, wenn der Reiseablauf vom Kunden nachhaltig gestört oder gefährdet wird und dem auch nach Abmahnung nicht abgeholfen wird oder nicht abgeholfen werden kann.

Die Kündigung des Reisevertrages durch Nepalplus kann auch über die Reiseleitung und/oder örtliche Vertretung ausgesprochen werden; diese sind insoweit von Nepal Plus bevollmächtigt.

 

8. Haftung von Nepal Plus

Nepal Plus haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für:

  • Die gewissenhafte Reiseplanung
  • Die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger
  • Die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Prospekten angegebenen Reiseleistungen, sofern der Reiseveranstalter vor Vertragsschluss eine Änderung der Prospektangaben erklärt hat.
  • Die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen.

Für Fremdleistungen anderer Unternehmen, die nicht Bestandteil einer Pauschalreise sind und die ausdrücklich im fremden Namen vermittelt werden (z.B. Nur-Flug, Mietwagen, Ausflüge, Sport- und Kulturveranstaltungen, etc.) haftet Nepal Plus nur als Vermittler.

Die vertragliche Haftung von Nepal Plus für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

  • soweit ein Schaden nicht schuldhaft von Nepal Plus herbeigeführt wurde oder
  • soweit diese aus unerlaubter Handlung nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

Weitere Haftungsbeschränkungen können sich (nach deutschem Recht gemäß § 651p BGB) aus internationalen Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften ergeben.

Soweit sich aus rechtlichen Regelungen zwingend weitergehende Ansprüche des Kunden gegenüber Nepal Plus ergeben, bleiben diese von den Haftungsbeschränkungen unberührt.

 

9. Gewährleistung

Werden Reiseleistungen nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Entsprechende Mängel müssen unverzüglich gegenüber der örtlichen Reiseleitung oder Nepal Plus angezeigt werden. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Nepal Plus kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht wird.

Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Leistung kann der Kunde einen Anspruch auf entsprechende Herabsetzung (Minderung) des Reisepreises geltend machen. Der Anspruch entfällt, soweit der Kunde schuldhaft den Mangel nicht anzeigt.

Ist infolge eines Mangels dem Kunden die Reise oder ihre Fortsetzung aus wichtigem Grund nicht zumutbar oder ist sie durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Zuvor hat er eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn Abhilfe unmöglich ist, von Nepal Plus verweigert wird oder die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt ist.

Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

 

10. Mitwirkungspflicht (Mängelanzeige)

Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmung mitzuwirken und eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Fehlt eine örtliche Reiseleitung, sind Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen an den Reiseveranstalter an dessen Sitz zu richten. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung bzw. Schadensersatz nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.

Schäden oder Verspätungen des aufgegebenen Gepäcks während einer Flugbeförderung sollten der zuständigen Fluggesellschaft unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige zur Kenntnis gebracht werden.

 

11. Ausschluss von Anprüchen, Verjährung

Bei bis zum 1. Juli 2018 abgeschlossenen Reiseverträgen muss der Kunde Ansprüche wegen nicht vertrags-gemäßer Erbringung der Reise innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende gegenüber Nepal Plus unter der unten genannten Anschrift geltend machen. Es wird empfohlen, die Anspruchsanmeldung schriftlich vorzunehmen. Eine Anspruchsanmeldung oder die Einreichung der Anmeldung beim Reisevermittler (Reisebüro) genügt für die Einhaltung der Frist nicht. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reisekunde Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war. Für ab dem 1. Juli 2018 abgeschlossene Reiseverträge gilt die Monatsfrist nicht mehr, gleichwohl wird dem Reisenden empfohlen, seine Ansprüche unverzüglich nach Reiseende bei Nepal Plus geltend zu machen. Für die Anmeldung von Reisegepäckschäden und Verspätungen von Reisegepäck im Rahmen einer Flugbeförderung gelten besondere Fristen. Gepäckschäden sind binnen 7 Tagen, Verspätungsschäden binnen 21 Tagen nach Aushändigung des Gepäcks zu melden.

Ansprüche des Reisekunden aus dem Reisevertragsrecht (§§ 651a ff BGB) verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag des vertraglich vorgesehenen Reiseendes.

 

12. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Nepal Plus steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderung vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft.

Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung.

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutzmaßnahmen für das vereinbarte Reiseziel rechtzeitig informieren. Es wird auf die Möglichkeit der Informationsbeschaffung bei den Gesundheitsämtern, bei Ärzten (Reisemedizinern) und Tropeninstituten u.a. hingewiesen.

Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.

 

13. Informationspflicht zur Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Die EU-Verordnung Nr. 2111/2005 vom 14.12.2005 verpflichtet Reiseveranstalter, Reisevermittler und Vermittler von Beförderungsverträgen, die Kunden über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft vor der entsprechenden vertraglichen Flugbeförderungsleistung zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Anmeldung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der Fluggesellschaft nach erfolgter Anmeldung ist der Kunde unverzüglich zu unterrichten.

 

14. Sonstige Hinweise

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Bedingungen hat nicht die Unwirksamkeit der gesamten Bedingungen zur Folge. Auf § 306 BGB wird verwiesen.
Stand dieser Bedingungen: Juli 2018

 

15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Vertrags- und Rechtsverhältnisse zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden richten sich nach deutschem Recht.

Der Gerichtsstand bestimmt sich nach den gesetzlichen Regelungen. Der allgemeine Gerichtsstand für Klagen des Reisenden gegen den Reiseveranstalter ist der Sitz des Reiseveranstalters. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

 

16. Reiseveranstalter

Fa. Susanne Sherpa
Nepalplus
In der Grünwies 6
56072 Koblenz
Tel.: 0261 – 97399186
www.nepalplus.de
Geschäftsführer: Susanne Sherpa