Geographie

Nepalkarte2

Nepal liegt zwischen China/ Tibet im Norden und Indien im Süden. Seine Fläche beträgt lediglich 2/5 der Gesamtfläche von Deutschland. Die enormen Höhenunterschiede teilen Nepal in 3 Areale: das Terai, das Mitteland und das Hochgebirge.

Das Terai zählt zur Gangestiefebene. Ca. 47% der Nepali-Bevölkerung leben hier. Das milde Klima ist ideal für die gute Landwirtschaft, wovon die Menschen, wie die Tier- und Pflanzenwelt profitieren. Das Terai ist auch ein sehr bekanntes, interessantes und attraktives Reiseziel für Safaris .

Zum Mittelgebirge mit Höhen bis zu 3000 m gehören die Siwali-Kette und die Mahabharat-Kette. Südlich grenzt das Mittelgebirge an das Terai. Rund 45 % der Nepalesen wohnen hier. Landwirtschaft und Besiedelung sind höhenbedingt sehr verschieden. Die beiden größten Städte, Pokhara und Kathmandu besitzen fruchtbare Täler und eine gute verkehrstechnische Anbindung.
In der Hauptstadt Kathmandu befindet sich der einzige internationale Flughafen. Ein sehr wichtiger Inlandflughafen liegt in Pokhara. Beide Städte profitieren vom Tourismus, weil sie der Ausgangspunkt einer jeden Reise durch Nepal sind. Die Täler um Kathmandu und Pokhara sind beliebte Reiseziele für Kultur- und Naturreisen. Sie besitzen viele Denkmäler und Bauten, die zum Weltkulturerbe der gehören. Bezaubernde Impressionen erleben Sie im Mittelland während einer Trekking- oder Sightseeing-Tour.

Mit dem Himalaya-Gürtel beginnt das nördlich gelegene Hochgebirge. In Nepal liegen die meisten 8000er. Zum „Dach der Welt“ mit  Mount Everest (8848 m) als welthöchster Gipfel gehören 7 weitere  8000er. Erdgeschichtlich ist der Himalaya ein relativ junges Gebirge, das vor ca. 70 Millionen Jahren als Faltengebirge entstand. Die Flüsse sind geprägt von tiefen Tälern. Die tiefste Schlucht der Welt, die Kali Gandaki-Schlucht ist ca. 6000 m tief.  Die Besiedelung ist im Hochgebirge spärlich. Kleine Dorf-Gemeinschaften liegen meist in den Tälern des Hochgebirges. Im Sommer wird die Weidewirtschaft bis zu einer Höhe von 5000 m von ansässigen Siedlungen genutzt. Das Hochgebirge bildet eine Wetterscheide. Im Sommer fallen starke Monsun-Niederschläge an der Südseite, sie erschweren die Landwirtschaft. Nördlich herrscht wenig Niederschlag, eine sehr karge Landschaft zeigt ihre eigene Schönheit.
Das Verkehrsnetz im Hochgebirge ist spärlich. Für ihre ausreichende Versorgung müssen die Nepalesen alles vom Mittelland in das Hochgebirge selbst transportieren. Sie gehen zu Fuß, ihr Rücken ist voll beladen oder sie nutzen Yaks als Tragtiere Straßen als verkehrstechnische Anbindungen sind nicht möglich, nur wenige Inlandflughäfen verbinden das Hochgebirge mit anderen Regionen.
Bestens eignet sich das Hochgebirge für Trekking-Touren und Expeditionen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.