Geschichte

Die Vergangenheit Nepals beschränkt sich meist auf Ereignisse im Kathmandu-Tal, dort war einst das Zentrum eines Staatsgebildes. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts hat Nepal sich in seiner heutigen Form etabliert.

Die Vorgeschichte ist mit Legenden und Mythen behaftet. Gesicherte Kenntnisse und schriftliche Ausführungen existieren ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. . Diese Geschichten besitzen bis heute eine mysthische Ausstrahlung.

Einige Angaben decken sich mit den Aussagen von Geologen. So war früher das Kathmandu-Tal wie ein See, mit Wasser umspült. Das Tal war schon damals fruchtbar und bildete einen magischen Anziehungspunkt für die Menschen. Die benachbarten Stämme und Gruppen aus Nordindien nutzten das abgelegene Tal, um politischen Entwicklungen zu entfliehen oder das Tal zu erobern, genau wie die Bergvölker aus dem Norden. Es kam zu Überlagerungen im Kathmandu-Tal und ein Mischvolk entstand mit den heutigen ethnischen Gruppen.

Die Gruppe der Newar wurden wegen ihrer Fertigkeiten im Handwerk in Ostasien geschätzt. Der im 7. Jahrhundert in China entstandene Pagoden-Baustil wurde von Nepalesen entwickelt. Die Ausrichtung zum Hinduismus ermöglichte eine Kastengesetzgebung im 14. Jh. Einzelne Gruppen wurden hierarchisch eingegliedert. Je niedriger die Kaste einer Gruppe war, desto länger ist es her als sie im Kathmandu-Tal herrschten. So sanken ehemalige Herrschergruppen im Laufe der Geschichte immer weiter in untere Kaste ab.

Die Geschichte Nepals gliedert sich 7 Perioden:

  1. Periode      bis ca. 200 n. Chr.             vorhistorische Periode
  2. Periode      200 – ~750 n. Chr.             Lichhavis
  3. Periode      ca. 750 – 1200 n. Chr.       Thakuri-Dynastien
  4. Periode      ca. 1200 –1482 n. Chr.      Frühe Malla-Dynastie
  5. Periode      1482 – 1768 n. Chr.           Späte Malla-Dynastie
  6. Periode      1768 – 1955 n. Chr.           Shah-Dynastie
  7. Periode      seit 1955                            Weg ins Moderne