Mustang-Region

Das Gebiet liegt nördlich der Annapurna-Region und grenzt im Norden an Tibet. Das weite Hinterland, bekannt wegen seiner kargen Höhenzüge, der tief erodierten Schluchten und Felsen, sowie der Morainetäler prägen die Landschaft. Der häufig fegende Wind durch das Kali Gandaki-Tal hinterlässt riesige Lücken und große Grate rund um Kagbeni, dem Eingang nach Mustang.

Mustang war früher ein autonomes Königreich. Lo Manthang, die Hauptstadt und Tukche waren Dreh- und Angelpunkt des Tibet-Handels. Im 14. Jh. wurde Mustang an Nepal annektiert. Seine Autonomie konnte es dennoch bis Mitte des 20. Jh. aufrechthalten. Die Besetzung Tibets durch China führte zum Zusammenbrechen der alten Handelsrouten. Die Unabhängigkeit ging verloren. Für Nepal war Mustang ein schwieriges Politikum. 1992 wurde es für den beschränkten Tourismus geöffnet.

Kagbeni Tor zu MustangMustangLo Manthang Gompatraditionelles Dorf im Mustang

Reisen im Mustang-Gebiet

Tibetische Pilgerreisen und die im Schnee glitzernd bedeckten Gipfel von Nilgiri, Tukuche haben Mustang zur Berühmtheit verholfen. Die faszinierende Natur mit unberührten Landstrichen, spektakulären Klöstern aus dem 16. Jh. und viele prägnante Sehenswürdigkeiten sind nicht zu übertreffen.

Die hohe Attraktivität steht in engem Zusammenhang mit der einheimischen Bevölkerung, die eng mit den tibetischen Traditionen, Kulturen und Religion verbunden sind. Die Eintrittsgebühren sind nicht zu vergleichen mit den Gebühren der anderen Regionen Nepals.

Unsere Reise:

Individuelle Wünsche und Beratung zur Planung Ihrer Traumreise berücksichtigen wir gerne.