Tier- und Pflanzenwelt

Fauna

Die Lage und das Klima ermöglichen eine artenreiche Vielfalt von Flora und Fauna.Vom Dschungel im Terai bis hin zu den ewig vereisten Bergen ist das Spektrum sehr abwechslungsreich. Kobra oder Himalayabär, Tiger oder Schneeleopard, Panzernashorn oder Elefant in Nepals Nationalparks werden die Tiere und Pflanzen geschützt. Die Vögel und Schmetterlinge sind besonders interessant, sie können Sie bei einer Safari im Chitwan Nationalpark beobachten. In Höhen von 5000 m leben Geier und Adler. Das bekannteste Tier des Himalaya-Gebirges ist der Yak, ein tibetanischer Grunzochse. Sein Lebensraum beginnt in einer Höhe von ca. 2500- 3000 m. Als Last- und Tragetier kann er bis zu 5000 m mühelos schwerbeladen die nötigen Güter für die nepalische Bevölkerung tragen.

VogelartRhododendronElefantenBambushainYakDSCF4652PanzernashornBananen-Stauden

Flora

Die bis zu 500 verschiedenen Rhododendronarten sind während ihrer Blütenpracht im Frühling eine reine Augenweide. Im Sommer zu Monsunzeit verzaubern die Orchideen die Landschaft. Und in den höheren Lagen von 2500 bis 4000 m stehen noch viele Laub- und Nadelbäume. Forst- und Waldwirtschaft sind für die Bauern in diesen Höhen lebensnotwendig. Holz stellt nach wie vor die wichtigste Energiequelle für sie dar.

Durch die Abholzung sind ökologische Probleme entstanden, der Trekking-Tourismus hat auch dazu beigetragen. In den 70er Jahren wurde mit Hilfe ausländischer Berater und Organisationen begonnen, der starken Abholzung entgegen zu wirken. Die systematische Aufforstung der Annapurna-Region oder des Everest-Gebietes waren erste Schritte. Viele Nationalparks sind entstanden. Heute ist man bestrebt, andere Energiequellen wie Kerosin, Wasser oder Solar einzusetzen. Leider scheitert es häufig an der Finanzierung und an den  Naturkatastrophen, wie das Erdbeben 2015. Sie werfen das Land wieder zurück.