X

Weihnachten in Nepal

14 Tage: 21.12.2019 – 04.01.2020

Spezielles Reise-Highlight in die Natur und Kulturwelt Nepals

Wirtschaft

Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen im Jahr liegt bei 724 USD (Stand 2017). Die weiterhin hohe Inflation vermindert die Kaufkraft der Bevölkerung. Die Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren zwischen 2 % und 4 %. Damit kann die Armut  nicht reduziert werden. Die geographische Lage, das Klima, die Geschichte und der Mangel an ausgebildeten Arbeitskräften sind Ursachen für die wirtschaftlichen Probleme. Zusätzlich haben die beiden großen Erdbeben in 2015  39 von 75 Distrikte beschädigt. Die anschließenden lang anhaltenden Wirtschaftsblockaden verzögerten dazu den Aufbau.

In der Landwirtschaft arbeiten die meisten Menschen (69 %). Angebaut werden Reis, Kartoffel, Mais und weitere Getreidesorten. Sie erwirtschaften 32 % des Brutto-Inlandproduktes. Hauptregion ist die Terai-Region.

In der Industrie sind relativ wenige Menschen beschäftigt. Die geringe Kaufkraft des Volkes, der eingeschränkte Binnenmarkt, die indische Konkurrenz, eine fehlende Infrastruktur und eine noch unzureichende Elektrizitätsversorgung hemmen die Entwicklung. Viele Industriebetriebe haben ihren Sitz im Kathmandu-Tal. Und im Terai verarbeiten viele Betriebe Produkte aus der Land- und Forstwirtschaft. 80 % der Industrie-Rohstoffe werden von dort angeliefert. Die wichtigsten Industriezweige sind: Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, die Textil- und die Teppichindustrie, die Lederverarbeitungs- und die Kunststoffindustrie.

Im Dienstleistungssektor arbeiten rund 20% der Nepali. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle. Rund 940.000 Touristen bereisten 2017 Nepal. Die meisten Reisenden stammen aus Indien und China. Viele Sherpas verdienen ihr Einkommen als Trekking-Guide und die Porter verdienen einen Teil des Lebensunterhaltes mit dem Tragen des Gepäckes der Touristen.

Infrastruktur

Indien ließ in den 50er Jahren eine Straße nach Kathmandu bauen. China baute die Straße von Lhasa nach Kathmandu. Später in den 70er Jahren wurde die Hauptverbindungsstraße zwischen Pokhara und Kathmandu (Länge 240 km) gebaut. Diese 3 Hauptstraßen sind die Anbindung an die beiden Nachbarstaaten.

Weitere inländische Verkehrswege sind vorhanden, sind aber nicht ausreichend. Weitere Straßen können nur mühsam gebaut werden. Denn der Himalaya und die starken Monsunregenfälle sind zusätzliche Hindernisse. Und neu entstandene Straßen sind rasch beschädigt, weil Hänge dabei unterspült werden und Erdrutsche auslösen.

Der Transport von Wirtschaftsgütern dauert daher lange. Der Abbau von Rohstoffen (Quarz, Schiefer, kleine Mengen von Kupfer, Kobalt und Eisenerz, sowie weitere vermutete Rohstoffen von Gold, Kohle, Blei) werden im Hochgebirge vermutet und sind daher unrentabel.