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Manaslu-Runde

19 Tage: 14.10.2018 – 01.11.2018

Lodgetrekking im  Manaslu-Gebiet

Wirtschaft

Die geographische Lage, das Klima und die Geschichte sind wesentliche Gründe für die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Probleme. In Nepal, zweitärmstes Land Südasiens, arbeiten die meisten Menschen in der Landwirtschaft. Angebaut werden Reis, Kartoffel, Mais und weitere Getreidesorten. 80 % der Exportgüter sind landwirtschaftliche Produkte.

Die Industrie, meist angesiedelt rund um Kathmandu, beschäftigt relativ wenige Menschen. Nepals Wasser- und Solarreservoir wird zur Entwicklung des Energiesektors weiter ausgebaut. Die Themen Umweltverschmutzung und soziale Missstände sind noch zu lösende Schwierigkeiten. Die schlechte Infrastruktur und die Naturkatastrophen, spielen bei der wirtschaftlichen Entwicklung große Rollen. Die beiden großen Erdbeben von 2015 mit der anschließenden politischen Blockade verstärken die ungünstigen Voraussetzungen des Landes.

Die Minderheit der Nepali arbeiten im Dienstleistungssektor. Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus. Ca. 500.000 Menschen reisen jährlich (Stand: 2014) nach Nepal. Viele Sherpas verdienen ihr Einkommen über ihre Tätigkeit als Trekking-Guide. Auch die Porter verdienen einen Teil des Lebensunterhaltes mit dem Tragen des Gepäckes der Touristen.

Das Pro-Kopf-Einkommen im Jahr liegt bei rund 733 USD (Stand 2016) und die Inflationsrate beträgt ca. 8,5%.

 

Infrastruktur

Indien ließ in den 50er Jahren eine Straße nach Kathmandu bauen. China baute die Straße von Lhasa nach Kathmandu. Später in den 70er Jahren wurde die Hauptverbindungsstraße zwischen Pokhara und Kathmandu (Länge 240 km) gebaut. Diese 3 Hauptstraßen sind die Anbindung an die beiden Nachbarstaaten.

Weitere inländische Verkehrswege sind vorhanden, sind aber nicht ausreichend. Weitere Straßen können nur mühsam gebaut werden. Denn der Himalaya und die starken Monsunregenfälle sind zusätzliche Hindernisse. Und neu entstandene Straßen sind rasch beschädigt, weil Hänge dabei unterspült werden und Erdrutsche auslösen.

Daher dauert der Transport von Wirtschaftsgütern lange. Der Abbau von Rohstoffen (Quarz, Schiefer, kleine Mengen von Kupfer, Kobalt und Eisenerz, sowie weitere vermutete Rohstoffen von Gold, Kohle, Blei) sind dadurch unrentabel.